Du hast eine interessante Webseite gefunden und willst sie offline sichern, ausdrucken oder jemandem schicken? Dann ist das PDF-Format die beste Wahl. Eine PDF-Datei sieht auf jedem Gerät gleich aus, lässt sich einfach teilen und bleibt dauerhaft lesbar. Das Beste daran: Du brauchst keine zusätzliche Software. Alle modernen Browser bringen die Funktion bereits mit. In dieser Anleitung zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du in Chrome, Firefox, Edge und Safari eine Webseite als PDF speichern kannst. Dazu gibt es Tipps für mobile Geräte und praktische Online-Tools.
Webseite als PDF speichern in Google Chrome
Google Chrome bietet die schnellste Methode, um eine Webseite als PDF abzuspeichern. So funktioniert es:
- Öffne die Webseite, die du speichern möchtest.
- Drücke die Tastenkombination Strg + P (Windows/Linux) oder Cmd + P (Mac). Alternativ klickst du oben rechts auf die drei Punkte und wählst "Drucken".
- Im Druckdialog wählst du unter "Ziel" die Option Als PDF speichern.
- Über "Weitere Einstellungen" kannst du das Layout (Hochformat oder Querformat), die Skalierung und den Seitenbereich anpassen.
- Klicke auf Speichern und wähle den gewünschten Speicherort auf deinem Computer.
Chrome rendert die Seite dabei sehr zuverlässig. Interaktive Elemente wie Videos oder Animationen werden allerdings nicht übernommen, da ein PDF ein statisches Dokument ist.
Webseite als PDF speichern in Mozilla Firefox
Firefox hat die PDF-Funktion seit vielen Jahren fest eingebaut. Ein Add-on ist dafür nicht mehr nötig.
- Rufe die gewünschte Webseite auf.
- Nutze Strg + P (Windows/Linux) oder Cmd + P (Mac), um den Druckdialog zu öffnen.
- Wähle im Dropdown-Menü "Drucker" die Option In PDF speichern (unter Windows) oder Als PDF sichern (unter macOS).
- Passe bei Bedarf die Seitenränder und die Skalierung an. Firefox zeigt dir direkt eine Vorschau.
- Bestätige mit Speichern und lege den Speicherort fest.
Ein praktischer Tipp: Firefox bietet im Druckdialog die Option "Vereinfacht", mit der du die Seite ohne Werbung und Navigationsleisten speichern kannst. Das sorgt für ein deutlich aufgeräumteres PDF.
Webseite als PDF speichern in Microsoft Edge
Microsoft Edge hat den Internet Explorer vollständig abgelöst und basiert auf der gleichen Technik wie Chrome. Die PDF-Funktion funktioniert daher sehr ähnlich.
- Öffne die Webseite in Edge.
- Drücke Strg + P oder klicke auf die drei Punkte oben rechts und dann auf "Drucken".
- Unter "Drucker" wählst du Microsoft Print to PDF oder Als PDF speichern.
- Stelle Layout, Skalierung und Ränder nach deinen Wünschen ein.
- Klicke auf Speichern.
Edge bietet zusätzlich die Möglichkeit, Webseiten vorher im "Immersive Reader" zu öffnen. Dieser Lesemodus entfernt störende Elemente, sodass du ein sauberes PDF ohne Werbebanner und Seitenleisten erhältst.

Webseite als PDF speichern in Safari
Safari ist auf dem Mac und allen Apple-Geräten vorinstalliert. Die PDF-Funktion ist hier besonders elegant gelöst.
- Öffne die gewünschte Webseite in Safari.
- Gehe im Menü auf Ablage und dann auf Als PDF exportieren.
- Vergib einen Dateinamen und wähle den Speicherort.
- Bestätige mit Sichern.
Alternativ kannst du auch hier den Druckdialog über Cmd + P nutzen. Im Druckfenster findest du unten links ein Dropdown-Menü mit der Option "Als PDF sichern". Diese Variante gibt dir mehr Kontrolle über das Layout und die Seitenbereiche.
Browser-Vergleich: Welche Methode passt zu dir?
Alle großen Browser können Webseiten als PDF speichern. Die Unterschiede liegen im Detail. Die folgende Tabelle gibt dir einen schnellen Überblick.
| Browser | Tastenkürzel | PDF-Option im Druckdialog | Lesemodus verfügbar | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| Chrome | Strg/Cmd + P | Als PDF speichern | Nein | Zuverlässiges Rendering, gute Vorschau |
| Firefox | Strg/Cmd + P | In PDF speichern | Ja (Vereinfacht) | Seite ohne Werbung speicherbar |
| Edge | Strg/Cmd + P | Microsoft Print to PDF | Ja (Immersive Reader) | Saubere PDFs dank Lesemodus |
| Safari | Cmd + P | Als PDF sichern | Ja (Reader-Ansicht) | Direkter Export über Ablage-Menü |
Webseite als PDF speichern auf dem Handy
Auch auf mobilen Geräten lassen sich Webseiten unkompliziert als PDF archivieren. Die Vorgehensweise unterscheidet sich je nach Betriebssystem.
Auf dem iPhone und iPad (iOS/iPadOS):
- Öffne die Webseite in Safari.
- Tippe auf das Teilen-Symbol (das Quadrat mit dem Pfeil nach oben).
- Scrolle in der Liste nach unten und wähle Drucken.
- In der Druckvorschau legst du zwei Finger auf die Seitenvorschau und ziehst sie auseinander (Zoom-Geste). Dadurch öffnet sich die Seite als PDF.
- Tippe erneut auf das Teilen-Symbol und wähle In Dateien sichern.
Auf Android-Geräten:
- Öffne die Webseite in Chrome.
- Tippe auf die drei Punkte oben rechts und wähle Teilen und dann Drucken.
- Wähle als Drucker Als PDF speichern.
- Tippe auf den Download-Button und lege den Speicherort fest.
Auf beiden Plattformen funktioniert die Methode über den Druckdialog. Du brauchst weder eine App noch ein spezielles Tool.
Online-Tools: Webseiten als PDF speichern ohne Browser-Funktion
Manchmal reichen die eingebauten Browser-Funktionen nicht aus. Wenn du beispielsweise eine komplette Seite inklusive aller scrollbaren Inhalte erfassen möchtest oder das Layout exakt beibehalten willst, helfen spezialisierte Online-Tools.
Drei empfehlenswerte Dienste:
- web2pdf.de: Ein deutschsprachiger Dienst, bei dem du einfach die URL eingibst und das PDF herunterlädst. Keine Registrierung nötig.
- PDF24 Tools: Ein umfangreiches Werkzeug aus Deutschland, das neben der Webseiten-Konvertierung viele weitere PDF-Funktionen bietet, etwa das Zusammenfügen oder Komprimieren von Dateien.
- Printfriendly.com: Dieses Tool entfernt automatisch Werbung und unnötige Seitenelemente, bevor es das PDF erstellt. Das Ergebnis ist ein gut lesbares Dokument ohne visuelles Rauschen.
Beachte bei Online-Tools, dass die eingegebene URL an einen externen Server übertragen wird. Für sensible oder passwortgeschützte Inhalte solltest du daher immer die Browser-eigene Funktion verwenden.
Häufige Probleme und Lösungen
Beim Speichern als PDF kann es gelegentlich zu Darstellungsfehlern kommen. Hier die häufigsten Stolperfallen und wie du sie umgehst:
Abgeschnittene Inhalte: Manche Webseiten verwenden Layouts, die sich im PDF nicht korrekt umbrechen. Wechsle in diesem Fall ins Querformat oder reduziere die Skalierung auf 80 Prozent.
Fehlende Bilder: Wenn Bilder erst beim Scrollen geladen werden (sogenanntes Lazy Loading), scrolle die gesamte Seite einmal komplett durch, bevor du den Druckdialog öffnest. So werden alle Bilder geladen und im PDF erfasst.
Zu große Dateien: PDFs mit vielen Bildern können schnell mehrere Megabyte groß werden. Nutze anschließend ein Komprimierungstool wie PDF24 oder Smallpdf, um die Dateigröße zu reduzieren.
Werbung im PDF: Aktiviere vor dem Speichern den Lesemodus deines Browsers (Firefox, Edge, Safari) oder nutze einen Adblocker. So erhältst du ein sauberes Dokument ohne störende Werbebanner.
Fazit
Eine Webseite als PDF zu speichern ist mit jedem modernen Browser in wenigen Sekunden erledigt. Die Tastenkombination Strg + P (oder Cmd + P auf dem Mac) ist dein universeller Startpunkt. Ob Chrome, Firefox, Edge oder Safari: Alle bieten die Funktion direkt im Druckdialog an. Auf dem Smartphone funktioniert es über die Teilen- und Druckoptionen genauso einfach. Für besondere Anforderungen greifen Online-Tools wie PDF24 oder Printfriendly ein. So hast du wichtige Webinhalte immer griffbereit, auch ohne Internetverbindung.





